Glutenfreier Grießkuchen mit Kardamom & Orange

Sonntag ist Kuchentag und da ich im Moment dabei bin meinen gigantischen Vorrat an Getreiden, Samen, Pseudo-Getreiden und Nüssen aufzuarbeiten. Nächste Station: Grieß.

Und da Grießbrei auf der sonntäglichen Kaffeetafel zu langen Gesichtern führt, gibt es Grießkuchen. Mit Orangen und Kardamom.

Lecker!

Für den Kuchen:

  • 150g Datteln
  • 110g weiche Butter
  • 260g Griechischer Joghurt
  • 250g Weichweizen-Gries
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 5 Kapseln Kardamom
  • Abrieb von 2 Orangen

Für den Sirup

  • Saft von 2 Orangen
  • 3 EL Vollrohrzucker

Die Datteln mit etwas Wasser in einem kleinem Topf zum Kochen bringen und 10 Minuten bei geringer Hitze weiter köcheln lassen.

Den Backofen auf 160°C Heißluft vorheizen.

Aus dem Wasser nehmen und zusammen mit der Butter, 4 EL mit dem Dattelwasser, dem Orangenabrieb und dem Joghurt zu einer glatten Masse pürieren.

Dann den Grieß mit dem Natron und den Weinstein vermischen und mit der Dattelmasse zu einem glatten Teig verarbeiten.

Eine flache Backform mit Butter einfetten. Den Teig gleichmäßig darin verteilen und 30 Minuten backen.

Während der Backzeit den Saft der Orange zusammen mit dem Zucker aufkochen, bis er Blasen wirft und auf 2/3 eingedickt ist.

Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, sofort den Sirup darauf verteilen und vernaschen. Dazu passt frisch geschlagene Sahne.

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Glutenfreie Coconut Brownies

Ich bin gerade dabei meine Schrankleichen zu entsorgen. Also alles Zeug was sich mit der Zeit so ansammelt weil man irgendwann mal 1 EL davon für ein Rezept benötigt hat, was aber dann offensichtlich nicht so gut war, dass man es ständig nachkocht oder backt (denn sonst wäre ja nicht noch so viel davon da).

Im Moment bin ich beim Kokosnussmehl angekommen.

Da meine Jungs regelrechte Brownie Junkies sind, habe ich schon vor längerer Zeit den Zucker mit Datteln getauscht (ja ich weiß, Selbstbeschiss und so;)

Diese hier sollten also auch noch mein Kokosmehl und Kokosöl Bestand vernichten.

Mein Mann liebt den Sticky Toffee Pudding von Hemsley & Hemsley (ich glaube er weiß nicht mal, dass er nur aus Datteln und Mandeln besteht).

Dieser Brownie hier ist also eine Mischung aus unserem U-Bahn-Brownie aus „Ein Jahr quer durchs Beet“ und Hemsley & Hemsleys Sticky Toffee Pudding.

Man benötigt für den Brownie:

  • 100g Zartbitterschokolade
  • 250g Datteln
  • 100g Kokosmehl
  • 120g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Kakaopulver
  • 150g Butter
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 2 EL Dunkler Zuckerrübensirup
  • 6 EL Dattelwasser

Für das Topping

  • 150g Zartbitterschokolade
  • 150g Kokosöl
  • 200g Kokosflocken plus extra für die Deko
  • 3 EL Dattelwasser

Die Datteln mit 250ml Wasser zum Kochen bringen, kurz köcheln lassen und 5 Minuten im heißen Wasser lassen.

Dann raus nehmen aber das Wasser nicht wegschütten.

Den Backofen auf 160°C vorheizen.

Die Butter zusammen mit der Schokolade in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Die Datteln, den Sirup und das Dattelwasser dazu geben und alles mit dem Pürierstab zu einem glatten Teig verarbeiten.

Das Kokosmehl mit den Mandeln, dem Weinstein und dem Natron vermischen und unter den Teig rühren.

Alles in eine gefettete Brownie-Form oder flache Backform geben und im Ofen ca. 45 Minuten backen.

Für das Topping das Kokosöl und die Schokolade in einem Topf schmelzen, das Dattelwasser löffelweise unterrühren und das die Kokosflocken einrühren.

Wenn der Brownie aus dem Ofen kommt das Topping darauf verteilen und mit Kokosflocken dekorieren. so lange das Topping noch nicht fest ist.

Der Brownie wird erst richtig fest, wenn er abgekühlt ist.

Südafrikanisches Breyani/Biryani

Wäre Kapstadt ein Gericht, dann wäre es wohl Breyani (auch Biryani geschrieben). Es hat seinen Ursprung in Indien, der Name ist persisch und ist heute am Kap zu Hause, wo es traditionell bei großen Feierlichkeiten zubereitet wird, da es etwas aufwändiger in der Zubereitung ist. Jeder Hausfrau hat wahrscheinlich ihr eigenes Breyani Rezept, aber es wird immer in 3 Stufen gekocht. Als erstes mariniert man das Fleisch oder Fisch, kocht den Reis und brät die Kartoffeln und Zwiebeln an. Die Schärfe der Chilis, die Süße der Rosinen, dazu ein Schälchen griechischer Joghurt und etwas Chutney, ein knackiger Salat aus Weißkohl, so ein Essen macht mich glücklich…und satt!

Traditionell nimmt man als Fleisch Schaf, aber Rind, Hühnchen, Fisch oder auch Auberginen, als vegetarische Variation, funktionieren hervorragend.

Es ist auf jeden Fall ein Essen für eine große Runde. Aber ich mache es sehr gerne Sonntags und habe dann Lunch für die ganze Woche. D

Eigentlich werden auch noch Linsen zum Reis vermischt, aber da meine Männer Hülsenfrüchten gegenüber eher skeptisch eingestellt sind, verzichte ich zum Wohle des Tischfriedens.

Man benötigt

  • 500g Rindfleisch, gewürfelt
  • 3 Kartoffeln
  • 2 große Zwiebeln
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 100g Butter
  • 1/2 Tasse Rosinen
  • 5 Lorbeerblätter

Für die Marinade

  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 2 TL geriebener Ingwer
  • 5 grüne Kardamom Kapseln
  • 2 Nelken
  • Zimtstange
  • 8 Pfefferkörner
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 1/2 TL Anissamen
  • 2 grüne Chilis oder 1/2 TL getrocknetes Chilipulver
  • 250g Griechischer Yoghurt
  • 1 TL Salz

Für die Marinade das innere der Kardamomkapsel, Pfefferkörner, Nelken, Fenchel-, Koriander-, Pfeffer- und Anissamen im Mörser zu einem feinem Pulver zerdrücken. Dann zum Joghurt geben, den Knoblauch, Ingwer, Chili und die Zimtstange dazu geben und mit dem Salz abschmecken. Es darf gerne etwas kräftiger gesalzen sein, denn der Reis kommt ohne Salz daher.

Dann das Fleisch mit der Marinade mischen, mindestens 2 Stunden ziehen lassen, am besten aber über Nacht.

In der Zwischenzeit den Reis nach Packungsanweisung kochen.

Die Rosinen nochmal klein hacken und unter den Reis mischen.

Die Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden.

Die Zwiebeln in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit heißem Öl anbräunen. Die Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und die Kartoffeln dazu geben. Salzen und langsam durchgaren und anbräunen. Hier kommt der Besitzer einer guten Bratkartoffelpfanne voll auf seine Kosten.

Wenn das Fleisch lange genug in seiner Marinade gebadet hat, in einer Pfanne mit heißem Öl kurz anbraten.

Den Ofen auf 160°C vorheizen.

Jetzt gibt man in einen großen Bräter erst etwas Fleisch unten rein. Dann kommt eine Schicht Kartoffeln darüber, dann die Zwiebeln, dann der Reis und das Ganze geht so langen weiter, bis alles aufgebraucht ist. Die letzte Schicht sollte Reis sein, die Butter in Flöckchen auf dem Reis verteilen und die Lorbeerblätter in den Reis stecken. Deckel drauf und ca. 60 Minuten im Ofen garen, bis das Fleisch gar und weich ist.

Dazu passt ein süß-säuerliches Chutney und ein knackiger Salat.

Schnelles Grünkohl Curry

Ottolenghi hat den Grünkohl sexy gemacht, ganz ohne Pinkel oder Grützwurst (obwohl Grützwurst schon geil ist). Und wenn Ottolenghi das sagt, dann machen wir das. Also habe ich alle Hemmungen gegenüber dem langweiligen Grünkohl verloren und habe ihn entsaftet, als Curry, als Eintopf, als Suppe, als Salat (nein, das ging dann doch zu weit) und immer wieder als Curry verfuttert und bin jetzt in gewissem Maße eine Art Grünkohl-Sommelier.

Aber am aller aller liebsten, mag ich den Grünkohl als Curry. Schnell, unkompliziert und man kann ihn super vorbereiten und auf die ganze Woche verteilt essen. Meal prep heißt das ja Neudeutsch.

Ihr braucht

  • 500g Grünkohl
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Currypaste, ob Gelb, Rot oder Grün überlasse ich euch
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz/Zitronensaft
  • 1 Tasse Basmatireis

Den Basmatireis laut Packung kochen.

Den Grünkohl von seinen dicken Strünken befreien und waschen. Dann in gesalzenem Wasser kochen, bis er weich ist. Das dauert ca. 15 Minuten.

Dann das Wasser abgießen und den Grünkohl auch ruhig etwas ausquetschen. Es sollte kein Restwasser mehr drin sein. Dann klein hacken.

Die Zwiebel würfeln und in etwas Öl bräunen, dann die Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Dann den Grünkohl dazu geben und mit der Kokosmilch ablöschen.

Alles mit Salz und etwas Zitronensaft abschmecken. Wer möchte, kann noch etwas Honig dazu geben.

Feddisch!!!

Kohlrabisalat mit Petersilien-Oliven Pesto

Kohlrabi ist eigentlich das arme Schwein unter den Wintergemüsen. Man bekommt es oft nur in einer lahmen Bechamelsoße oder zu Brei verkocht als Beilage. Meine Oma Lina hat ihn immer gekocht und dann mit etwas Fondor Gewürz und ich muss ehrlich zugeben, ich habe das als Kind geliebt. Aber auch roh schmeckt Kohlrabi ganz wunderbar. Wenn er frisch ist, hat er eine leichte Süße, knackt das einem die Ohren schlackern und ist vollgepackt mit Selen, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Folsäure. Vitamine hat er auch ordentlich zu bieten, auch guter Grund also, ihn mal als Salat zu essen.

Das Dressing ist relativ schnell gemacht und schmeckt auch toll zu etwas Brot und Wein.

Man benötigt:

  • 1 großer Kohlrabi
  • eine Hand voller grüner entsteinter Oliven
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 2 Anchovis
  • Saft und Abrieb einer Zitrone
  • 1/2 TL Honig
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Den Kohlrabi schälen und in feine Stifte schneiden. Ich raspel ihn nicht, denn dadurch verliert er seine Knackigkeit.

Dann die gewaschene Petersilie, Zitronensaft, Knoblauch, Olivenöl, Anchovis, gewaschene Petersilie und Honig in einem Mixer zu einem glatten Pesto verarbeiten.

Dann mit Salz/Pfeffer und etwas Zitronenabrieb abschmecken.

Meine absoluter Salat gegen Winterblues.

Radicchio-Salat mit geröstetem Knoblauch-Teriyaki-Dressing

Es gibt ein paar Klassiker, wie man sich als Deutscher in Italien zum Vollhorst machen kann. Klar, Socken unter den Sandalen, sich über Banalitäten beschweren und natürlich die Aussprache. Bei letzterem habe ich mich eigentlich immer recht sicher gefühlt, bis zu dem Tag, an dem ich eine Idee hatte.

Wir waren vor ein paar Jahren in der Toskana auf einem wunderschönen Weingut und ich, entschlussfreudig wie immer, war der Meinung es ist Zeit für einen Kochkurs bei der fantastischen Köchin. Also noch schnell ein paar andere Gäste zusammen getrommelt und los gings.

Erste Lektion: gefüllte Nudeln. Und genau da ist es passiert. Ich war voll drin im Kochwahnsinn, hab mich für jeden kleinen Furz begeistert und hatte dann die großartige Idee, meine Nudeln mit Raditschio zu füllen. Natürlich habe ich diese, in meinen Augen großartige Idee, laut der Küchenchefin übersetzen lassen und dann fingen alle lauthals an zu lachen. Irgendjemand sagte was von ‚patata‘, was wohl so was heißen sollte wie ‚die blöden Kartoffeln lernens nie, da können die noch so viel Pasta essen‘ und ich wäre am liebsten mitsamt meinem hochrotem Kopf im Erdboden versunken. Denn Radicchio (Aussprache:[raˈdɪki̯o. Unterboten hätte dies nur ein Gnotschi bei den Knochig. Gefüllt habe ich die Nudeln dann mit Käse und mich für den Rest des Kurses dezent im Hintergrund gehalten.

Jetzt muss ich jedesmal schmunzeln, wenn jemand auf dem Markt lauthals eine ‚Raditschio‘ haben will, denn ich habe mein Lehrgeld gezahlt.

Für eine Schüssel Salat benötigt man:

  • kleiner Radicchio oder 1/2 großer Radicchio
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Weißweinessig
  • 1 EL Teriyaki-Soße
  • Salz/Pfeffer

Den Radicchio klein schneiden und waschen. Abtropfen lassen und in eine Schüssel geben.

Für das Dressing die Knoblauchzehe in feine Scheiben schneiden. Das Olivenöl zusammen mit den Knoblauchscheiben in einer Pfanne erhitzen und langsam rösten, aber nicht zu dunkel werden lassen. Wenn der Knoblauch duftet mit dem Essig ablöschen und kurz aufkochen. VORSICHT: SPRITZGEFAHR!!

Die Teriyaki Soße dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann alles über den Salat in der Schüssel geben und alles gut vermischen. Dazu passt frisch gehobelter Parmesan und frisches Brot. Mehr braucht man nicht.

Schätze des Winters

Orangen, Mandarinen, Satsumas, Clementinen, Zitronen und wie sie sonst noch alle heißen, gehören zum Winter wie kalte Ohren und steife Finger.

Eigentlich täglich wird geschält und entsaftet und übrig bleibt nur noch ein großer Haufen Schale. Aber dabei ist doch gerade die Schale voller Geschmack und es tut mir leid, dass sie immer ungeachtet im Kompost landet.

Vor ein paar Jahren habe ich es zum ersten mal gewagt, Zitrusschale selbst zu kandieren und das, obwohl ich weder Orangeat noch Zitronat besonders gerne mag. Aber wegwerfen fande ich auch doof und siehe da, es ist nicht nur unglaublich einfach, sondern es schmeckt auch fantastisch. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass es selbst gemacht immer am besten schmeckt, und ein wenig stolz war ich natürlich auch. Aber es ist wirklich eine tolle Sache und es schmeckt so wunderbar fruchtig, dass man es das ganze Jahr über nutzen kann.

Ich habe seit dem einige verschiedene Rezepte ausprobiert. Eines meiner Lieblinge ist so schnell und einfach, dass es jeder mal probieren sollte.

Schneller Orangenhonig

Man zerkleinert einfach Orangen- oder Zitronenschalen und mischt sie mit Honig. Es hält sich in einem verschlossenen Glas mehrere Monate (vielleicht sogar noch länger) und ich liiiiiieeeeebeeee es im Milchreis, Kuchen, Waffeln und ist so fruchtig, dass man es auch easy als Ersatz für frischen Abrieb der Schale nehmen kann.

Ich leg die Schale immer in eine Schüssel mit heißem Wasser und lasse sie über Nacht dort. Das macht sie schön weich. Dann kann man sie mit dem Messer klein hacken oder mit etwas warmen Honig (warm damit er flüssig wird) im Mixer zerkleinern. Ich nehme immer die Schale von 5-8 Früchten und 250g Honig. Man kann auch mehr Honig nehmen und ihn dann zum Verfeinern von der ein oder anderen Tasse Tee nehmen, denn er nimmt die fruchtige Aromen der Früchte auf. Ein paar Tropfen auf einer warmen Brioche sind auch nicht verkehrt.

Orangeat & Zitronat

Orangeat und Zitronat zu machen ist auch mehr als einfach. Herr Grün hat dazu ein wunderbar einfaches Rezept auf seinem Blog. Man nimmt die Schale der Früchte, muss allerdings darauf achten, dass nicht zu viel weißes bitteres Fleisch dran ist. Dann die Schalte in entweder in langen Schlangen lassen oder klein hacken. Ich finde die langen Schalen schöner und wenn man sie jetzt schon klein hackt, geht beim kochen viel Aroma flöten.

Dann in einem Topf mit Wasser aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen, dann das Wasser wegschütten und wieder aufkochen. Wieder das Wasser wegschütten und alles noch einmal wiederholen, dann die Schalen wiegen.

Die Schalen wieder in einen Topf geben und die gleiche Menge Zucker an Gewicht dazu geben, mit Wasser bedecken und köcheln lassen. Die entsteht ein dicker Sirup, der die Schale komplett einschließen muss. Wenn der Sirup zu dick wird, gerne noch etwas Wasser nachgießen, damit der Zucker nicht karamellisiert. Nach 30 Minuten mit Wasser aufgießen und durch ein Sieb abschütten. Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen bei ca. 80°C trocknen.

Das geht natürlich auch mit ganzen Früchten, dauert aber länger.

Getrocknete Mandarinenschalen

In der traditionellen chinesischen Medizin werden Mandarinen schon lange als Heilmittel verwendet. Bei mir wandern sie seit ich denken kann in den Müll, dabei kann man sie auch wunderbar fein malen, wenn sie getrocknet sind und damit Kuchen, Suppen, Joghurts und alles Mögliche verfeinern…Waffeln, Kekse, Müsli…sehr sehr viel auf jeden Fall.

„Die Schale der Mandarinen hat eine wärmende, antibakterielle, stärkende und bittere Wirkung.

In der chinesischen Medizin wird diese mit den Meridianen der Milz und der Lunge assoziiert. Die empfohlene Dosis beträgt zwischen 3 und 9 Gramm. Eingesetzt werden die Mandarinenschalen in der TCM u.a. bei:

  • enthält Antioxidantien und hilft somit dem Immunsystem
  • Krämpfen/Menstruationsschmerzen
  • Bauchschmerzen, Blähungen
  • Appetitlosigkeit (auch bei Babies und Kleinkindern)
  • Husten mit Schleimbildung, Druck auf der Brust
  • Verdauungsbeschwerden, Durchfall
  • Übelkeit
  • Atemwegsbeschwerden, Asthma, chronische Bronchitis
  • Schwäche, Müdigkeit
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Arthritis, Atherosklerose

Ganz wichtig ist natürlich, dass man ungespritzte Früchte hat. Ich wasche meine Mandarinen dann immer vor dem schälen nochmal, und lege die Schale in ein Salatsieb auf die Heizung. Und da liegen sie dann, bis sie trocken sind. Im Mörser kann man sie ganz easy zerkleinern und dann weiter verwenden.