Südafrikanisches Snoek Paté

Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte, wenn wir die Heimat meines Mannes besuchen, ist die Snoek Pastete, obwohl es nicht eine klassische Pastete ist, sondern mehr eine Paste. Sie besteht aus geräuchtertem Snoek (gesprochen Snuk) und ist ein wunderbarer Begleiter zu einer köstlichen Flasche Wein, Oliven und guten Freunden.

Und wenn der letzte Südafrika-Urlaub schon eine Weile zurück liegt und wir uns in die Weinberge von Stellenbosch zurück sehnen, stellt mein Mann immer eine leckere Flasche Weißwein kalt und ich mache Snoek Paté. Das ist zwar überhaupt gar nicht so wie in den Weinbergen von Stellenbosch, aber man findet immer einen guten Grund um eine leckere Flasche Weißwein kalt zu stellen und Snoek Paté zu machen. Good enough!

Es gibt wahrscheinlich genauso viele Unterschiedliche Rezepte wie es Weinflaschen in Stellenbosch gibt und da Snoek eigentlich Hecht ist und hier nicht so sehr verbreitet ist, greife ich immer auf geräucherte Makrele und Butterfisch zurück. Den Fisch würde ich aber auf jeden Fall bei einem Fischgeschäft oder einem Supermarkt mit Fischtheke holen, denn oft schmeckt der abgepackte Supermarktfisch nicht besonders gut.

Für eine schöne Portion nehme ich immer

  • 1 geräuchertes Makrelenfilet ohne Pfeffer
  • 1 kleines Stück geräucherten Butterfisch
  • 200g Frischkäse
  • 2 Schalotten
  • 1 TL Feigensenf oder süßer Senf
  • 1 Rosmarinzweig
  • Zitronensaft
  • frischen schwarzen Pfeffer
  • Rauchsalz oder Salz

 

Den Fisch von der Haut entfernen und in ein Gefäß füllen, in dem man gut pürieren kann. Ich lasse die Gräten immer drin, denn als nächstes wird alles zusammen mit dem Frischkäse gut durch püriert. Wenn es eine schöne glatte Masse ist, dann rühr ich den Feigensenf ein, schneide die Schalotten in gaaaaaaanz kleine Würfel und schmecke alles mit Salz und Pfeffer ab. Man kann natürlich auch normales Salz nehmen, aber Rauchsalz unterstützt das rauchige Aroma.

Dann hacke ich die Nadeln des Rosmarins auch gaaaaaaanz fein und mische alles nochmal gut durch. Am besten schmeckt es, wenn man es im Kühlschrank ein paar Stunden durchziehen lässt.

Dazu passt eigentlich alles an Brot, von Pita bis Pumpernickel. Ich mag am liebsten geröstetes Roggenbrot, mein Mann Ciabatta… viel Spaß damit!

 

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