Salzige Rosmarin Cracker

Chips sind sowas von out. Cracker sind in. Man braucht nicht viele Zutaten, weiß was drin ist und man kann sie lange aufheben…muss man aber nicht. Meine Jungs snacken abends unheimlich gerne und da macht es Sinn, dass wir unsere eigenen Cracker einfach mal gemeinsam machen. Dann schmecken sie nämlich noch besser. Ich habe mir dafür das Lea Greens wunderbar schnelles Rezept gekrallt. Ursprünglich ist es vegan, aber ich mache es mit Butter. Ich mag nämlich Butter. 🙂

  • 300 Dinkelmehl Typ 630
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Rohrzucker (15)
  • 1 TL Salz (+ Salz zum Bestreuen)
  • 80 Butter + etwas flüssige Butter zum Bestreichen der Cracker
  • 2 EL Olivenöl
  • 130 ml kaltes Wasser
  • 1-2 TL frischer Rosmarin (gehackt)

Das Mehl zusammen mit dem Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Dann in der Küchenmaschine mit dem Olivenöl und der Butter verkneten. Die Küchenmaschine ruhig erstmal ein wenig kneten lassen. Dann langsam das Wasser dazu geben. Immer ein wenig und dann wieder wieder kneten lassen bis das gesamte Wasser eingearbeitet ist. Ganz zum Schluss den gehackten Rosmarin dazu geben.

Den Teig zu einer Kugel formen und für ca. 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank legen.

Dann wird es spannend. Der Teig sollte schön dünn ausgerollt werden und da hat Lea Green die zündende Idee: sie benutzt die Nudelmaschine! GENIAL!!! Also die Nudelmaschine raus und den Teig auf Stufe 5 der Nudelmaschine ausrollen. Dann werde ich faul und es zeigt sich mal wieder: aus mir wäre kein guter Patissier geworden. Ich nehme statt dem Plätzchenstecher lieber den Wellenschneider, denn ich mag es rustikal. Ich schneide den Teig in gleichmäßig große Cracker.

Auf ein gefettetes Backblech geben und mit einem Holzstäbchen gleichmäßig einpieksen.

Dann die Cracker mit der flüssigen Butter bestreichen und mit ein wenig Salz bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10 Minuten backen, bis sie die typische „Crackerbräune“ haben.

Viel Spaß beim snacken.

13 Dinge die sinnvoller sind, als sich am Black Friday Wochenende in die Stadt zu begeben um Dinge zu kaufen, die man nicht braucht.

Ich muss zugeben: letztes Jahr habe ich auch ein Black Friday Kauf getätigt. Und zwar einen Fleischwolf mit Wurstaufsatz. Ob ich gespart habe? Nein, denn ich habe ihn bis jetzt exakt einmal benutzt. Also weg mit dem Finger vom „Jetzt kaufen“ Button und zurück zur Realität.

1. Den Kleiderschrank neu sortieren, denn das ist irgendwie immer ein wenig wie Shoppen. Man findet oft Dinge von denen man vergessen hat, dass man sie mal irgendwann gekauft hat. Ich persönlich liebe außerdem einen aufgeräumten Kleiderschrank und es tut gut Dinge loszuwerden, die man nicht mehr braucht. Und: man hat auch noch später was davon, denn schon am nächsten Morgen freut man sich wieder darüber.

2. Ein altes Möbelstück aufarbeiten. Ich gehöre zu den klassischen Sperrmüllsammlern. Unser Keller ist brechend voll mit alten Stühlen, Tischen und Kommoden die nur darauf warten endlich in neuem Glanz zu erstrahlen. Ein altes Möbelstück herzurichten kostet Zeit und es ist einfach schneller, sich etwas neues zu kaufen. Aber es ist so unglaublich schön, ein altes Möbelstück herzurichten und dann in der Wohnung stehen zu haben, denn: es ist einzigartig und das kann kein Schnäppchen der Welt ersetzen.

3. Altes Geschirr bemalen. Letztes Jahr habe ich mir Porzellanfarbe und Porzellansticker gekauft, denn ich wollte mit meinen Jungs Geschirr bemalen. Natürlich ist das im Stress unter gegangen und ich habe es jetzt in Angriff genommen. Jeder hat altes Geschirr oder Gläser und außerdem eignen sich die Kunststücke hervorragend als Weihnachtsgeschenk. Die Porzellanaufkleber habe ich bei Nuukk bestellt und die Farbe bekommt man in jedem Bastelgeschäft.

4. Weihnachtsdeko basteln. Alte Zweige, Äste, Zapfen…es liegt so viel rum. Und mit ein wenig Kreativität und Lust wird daraus tolle Weihnachtsdeko. Wem nichts einfällt, der muss nur kurz auf Pinterest stöbern und wird bestimmt fündig.

5. Ein Lebkuchenhaus mit den Kindern bauen. Ernsthaft: Für mich Stress pur. Deswegen: Auf den Samstagnachmittag verlegen, alle machen mit und Papa und Mama dürfen ein Glas Wein dazu trinken. Dann stört es auch nicht, wenn das Haus etwas schief wird und die Kids schon vor dem Dekorieren alles an Deko weg futtern. Es soll nämlich vor allem Spaß machen!

6. Mit dem Naturführer einen Waldspaziergang machen. Auch jetzt ist viel los und ich finde es total spannend mit dem Naturführer in der Taschen loszuziehen. Mein Großer liebt es Vögel, Käfer und Bäume zu finden. Man lernt total viel über die einheimische Natur und kommt an die frische Luft. Wer keinen Naturführer hat: hier wäre dann doch ein sinnvoller Black Friday Einkauf.

7. Wintergrillen. Wintergrillen ist immer irgendwie Abendteuer. Es fällt meistens viel magerer aus als das Grillen im Sommer, aber es macht total viel Spaß. Am besten sind Würstchen im Pizzateig. Die machen satt und gehen schnell.

8. Das Bücherregal zu sortieren. Ist irgendwie das gleich wie den Kleiderschrank zu sortieren nur im Wohnzimmer.

9. Ein Wochenende zur Entspannung planen. Mit der Freundin, mit dem Mann, mit den Kindern oder ganz alleine. Einfach mal Zeit verbummeln. Ohne Stress, ohne Agenda. Manchmal muss man raus. Ich fahre dann meistens nach Hamburg Freunde besuchen und genieße es, einfach nur durchs Schanzenviertel zu latschen, hier mal einen Kaffee trinken, dort in der Sonne sitzen. Diese Zeit muss man sich gönnen und bewusst einplanen.

10. Eine Liste von Dingen erstellen, die einen glücklich machen und diese in den Alltag einzuplanen. Es gibt so viel was man gerne mehr tun möchte. Yoga, Lesen, Sport…statt immer zu sagen „es geht nicht“ einfach mal einen Weg finden damit „es geht“. Nicht zwanghaft immer, sondern immer wann es passt.

11. Eines dieser Dinge sofort umsetzen. JETZT!

12. Alte Dinge bei ebay-Kleinanzeigen einzustellen. Eines der Dinge die ich wirklich hasse, aber die mich soooo glücklich machen, wenn ich es endlich gemacht habe. Dinge die rumstehen und stören empfinde ich als unglaublich belastend. Man wird ständig daran erinnert, spätestens wenn man sich mal wieder den kleinen Zeh gestoßen hat. Also raus damit. Und als Goodie obendrauf gibt es Kohle…ist doch auch nicht schlecht.

13. Fotos sortieren. Der Gerätespeicher ist voll, alles quillt über aber irgendwie schiebt man das immer zur Seite. Also, Tee machen, auf die Couch und Fotos sortieren. Denn gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit macht es unheimlich viel Spaß Urlaubsfotos zu sortieren.

Hafer Dattel Kekse mit Sesam

Mal was ganz gesundes. Glutenfrei, ohne viel Zucker und Schnickschnack. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte an diese Kekse keine Erwartungen. Vegan, glutenfrei, nur mit Datteln gesüßt…was soll das schon werden? Und ich wurde, mal wieder, eines Besseren belehrt. Das Tahin und die Gewürze machen daraus nicht einfach Weihnachtskekse, sondern ein raffiniertes Gebäck, dass man das ganze Jahr über genießen kann. Wem das Tahin zu krass ist, der kann auch Mandelmus nehmen. Dann die Kekse aber mit gehackten Mandeln bestreuen. Diese Plätzchen sind ab jetzt fest in meinem Repertoire.

  • 130g Kleinblatt-Haferflocken
  • 130g Datteln
  • 70g Tahin
  • 100g vegane Butter
  • 3 EL Kokosblütenzucker
  • 1 TL Bio-Vanille
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Piment
  • 1/4 TL gemahlener Muskat
  • 1/2 TL Backpulver
  • 3 EL Wasser
  • Sesam zum Bestreuen

100g Haferflocken im Blitzhacker fein hacken. Die Datteln dazu geben und ebenfalls klein hacken. Dann mit den übrigen Zutaten erst mit dem Holzlöffel, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten.

Falls der Teig noch zu krümelig ist, einfach noch etwas Wasser dazu geben. Mit den Händen ca. 25 Kugeln formen, auf ein Backblech geben und mit einer Gabel leicht flach drücken. Mit Sesam bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 15 Minuten backen, bis sie schön aufgegangen sind.

Peanut Butter Cookies

Ja ich weiß, das sind keine Weihnachtsplätzchen. Aber das ist mir jetzt gerade mal egal, denn Peanut Butter Cookies sind meine absoluten Lieblingskekse auf der ganzen weiten Welt. Ich liiiieeeebeee Peanut Butter Cookies. Also hier das Rezept für die weltbesten Peanut Butter Cookies.

  • 170g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 185g Erdnussbutter
  • 1 Ei
  • 260g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100g gehackte Erdnüsse

Die Butter mit dem Zucker, Salz und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Dann das Ei dazu geben. Die Erdnussbutter dazu geben.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und dazu geben Dann die gehackten Erdnüsse dazu geben und alles gut vermischen.

Den Cookieteig für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dann mit Hilfe eines Eisportionierers gleich große Kugeln formen und diese nochmal 10 Minuten ins Gefrierfach legen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Wenn der Ofen vorgeheizt ist, die Teigkugeln auf dem Backblech verteilen und in den Ofen schieben. Zwischen den Teigkugeln genug Platz lassen, die Cookies verdoppeln sich beim Backen.

Die Cookies ungefähr 12-15 Minuten backen. Dann rausnehmen und abkühlen lassen. Erst dann kann man sie problemlos vom Blech nehmen.

Pepparkakor

Die schwedischen Pfefferkuchen machen wir jedes Jahr. Meistens werden Flugzeuge und Lokomotiven ausgestochen. Dieses Jahr sind noch ein paar Waldtiere dazu gekommen. Da der Teig ohne Eier auskommt, ist es nicht schlimm, dass die Hälfte des Teiges roh im Bauch verschwindet. Denn das gehört ja irgendwie dazu, oder? Den Teig sollte man am Vortag zubereiten. Dann lässt er sich am nächsten Tag wunderbar ausrollen. Man stellt ihn eingewickelt in den Kühlschrank oder auf den Balkon. Dazu eignet sich super ein Wachstuchbeutel. Ihr wisst ja ,Plastik ist doof und so.

  • 250 g Butter
  • 250 g Vollrohrzucker
  • 200 g dunkler Zuckerrübensirup
  • 1 EL Zimt
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2TL gemahlener Kardamom
  • 1/4 TL gemahlener Piment
  • 1/4 TL fein gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 100 ml Wasser
  • 800 g Mehl + extra zum Ausrollen
  • 1 TL Natron

Den Zuckerrübensirup zusammen mit der Butter und dem Zucker in einem Topf erwärmen bis die Butter geschmolzen ist.

Das Mehl mit den Gewürzen und dem Natron vermischen und zusammen mit der Zuckerrübenmischung zu einem glatten Teig verkneten.

Dann den Teig über Nacht abgedeckt im Kühlschrank lassen. Am nächsten Tag lässt er sich wunderbar auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und ausstechen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die ausgestochenen Plätzchen im Ofen ca. 8-10 Minuten backen. Abkühlen lassen und eventuell verzieren.

Müsli Kekse

Ich finde man sollte immer eine Dose voller dieser Kekse zu Hause haben. Sie sind an hektischen Tagen ein schnelles Frühstück, ziehen einen am Nachmittag mit einer Tasse Tee aus dem Tief und auch mein Großer liebt sie heiß und innig.

  • 170g Butter
  • 150g Datteln
  • 1 Ei
  • 2 TL Honig
  • 1 TL Vanillezucker
  • 100g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 260g Haferflocken, fein
  • 120g gehackte Walnüsse
  • 75g Rosinen

Die Datteln fein hacken. Die Butter mit dem Ei schaumig schlagen. Dann den Honig , Salz, Vanillezucker und die Datteln dazu geben.

Das Mehl mit dem Zimt und dem Backpulver vermischen und zusammen mit den Haferflocken dazu geben. Dann die gehackten Walnüsse und die Rosinen unterheben.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Mit nassen Händen gleich große Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit einer Gabel leicht fest drücken.

Ca. 15 Minuten goldgelb backen.

Feine Schokotaler mit Wintergewürzen

Eigentlich sollten sie ja Spritzgebäck werden. Aber dann wurden schnelle Taler daraus. Diese Schokoträumchen sind wie ein Hauch von Nichts auf der Zunge. Man sollte also auf jeden Fall mehrere essen. Sie sind wunderbar mürbe, schokoladig und lecker. Man formt den Teig nur in eine Rolle und schneidet sie dann in Scheiben. Ein Turbokeks sozusagen. Man kann die Rolle auch im Kühlschrank oder Tiefkühler einige Zeit aufbewahren und dann bei Bedarf schnell aufbacken.

  • 100g Butter
  • 1 PriseSalz
  • 150g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1TL Vanillezucker
  • 200g Mehl
  • 30g Kakaopulver
  • je 1 Messerspitze Piment, Karadmom und gemahlene Nelken

Die Butter zusammen mit dem Puderzucker und der Prise Salz mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine schaumig schlagen. Das Ei dazu geben und weiter schlagen. Das Mehl mit dem Kakaopulver und den Gewürzen vermischen und dazu geben.

Aus dem Teig eine Rolle formen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 8 Minuten backen.